ROBI-Gartenteich
Ihr Onlineshop rund um den Gartenteich

21255 Kakenstorf

Fachhandel
Teichtechnik Helfer online
Live Chat
Recall Funktion
schnelle Lieferung

Teichpflege im Sommer

unsere Tipps für die Teichpflege im Sommer rund um den Gartenteich.

Gartenteich Sommer

Im Sommer wächst und blüht das Leben im Teich. Damit Fische und Pflanzen sich weiterhin wohlfühlen sind einige Maßnahmen der Teichpflege nötig

Teichpflege Sommer - Kontollieren der Wasserqualität

Besonders wichtig im Sommer sind die optimalen Werte von Karbonathärte und pH-Wert.
Nur wenn die Wasserwerte optimal sind, können Sie beruhigt sein. Meistens ist eine mangelhafte Wasserqualität die Ursache von Fischkrankheiten und Teichproblemen. Prüfen Sie Ihre Wasserqualität mit Hilfe von Wasseranalyseset`s. Um zu prüfen, ob die Wasserwerte in Ordnung sind, eigenen sich zwei Methoden:

Schnelltest mit Teststäbchen
Dabei wird ein Indikatorstäbchen für einige Sekunden in das Teichwasser gehalten und Sie können die Werte anhand einer Farbskala schnell ablesen.

Tröpchentest
Beim Tröpfchentest werden die Wasserwerte einzeln ermittelt. Dabei wird dem Teich mit einem Teströhrchen etwas Wasser entnommen und mit einer speziellen Testflüssigkeit vermischt. Durch die Färbung des Wassers und einer Farbskala kann der entsprechende Wert abgelesen werden.
Im Gegensatz zum Stäbchentest ist dieser Test etwas aufwendig, dafür aber genauer.

Werte für eine optimale Wasserqualität:

  • pH-Wert: 7-8
  • Nitrit (NO2) < 0,15 mg/l
  • GH-Wert: 8-12
  • Nitrat (NO3) < 0,50 mg/l
  • KH-Wert: 5-12

Anhand dieser Werte kann man sehr gut die Wasserqualität beurteilen und Probleme rechtzeitig beheben. Stimmt ein oder mehrere Werte nicht, steuern Sie mit Hilfe der entsprechenden Wasseraufbereiter gegen.
Überprüfen Sie regelmäßig die Wassertemperatur. Bei einer Wassertemperatur über 22°C sollten Sie, wenn möglich, kaltes Wasser nachfüllen. Behalten Sie den Wasserspiegel im Auge und füllen Sie bei Bedarf Wasser nach, am besten eignet sich hier Regenwasser.

Teichpflege Sommer - Sauerstoffgehalt Ihres Gartenteiches

Nahezu alle Lebewesen benötigen, wie der Mensch, Sauerstoff zum atmen. Landlebewesen können ihren Sauerstoffbedarf ausschließlich aus der Luft decken. Im Gegensatz dazu steht den Wasserbewohnern im Gartenteich nur der im Wasser gelöste Sauerstoff zur Verfügung. Je höher die Aussentemperaturen, desto höher ist der Sauerstoffbedarf der Teichpflanzen (Nachts) und der Teichlebewesen. auf der anderen Seite nimmt das Sauerstoffaufnahmevermögen des Teichwassser auch noch ab.
Für eine Stabilisierung Sauerstoffgehalt Ihres Gartenteiches stehen Ihnen nachfolgende Möglichkeiten zur Verfügung

  • 1. Gasaustausch mit der Luft durch Wasserumwälzung
  • 2. Gasaustausch mit Hilfe von Belüftungspumpen
  • 3. Sauerstoffzufuhr durch Unterwasserpflanzen
  • 4. Sauerstoffstabilisierung durch Teichpflegemittel (Oxydatoren)

1. Gasaustausch mit der Luft durch Wasserumwälzung

Die einfachste Möglichkeit hiefür ist der Einsatz einer Springbrunnenpumpe. Neben dem ästhetischen Effekt versorgen Sie das Teichwasser mit einer gehörigen Portion Sauerstoff.
Haben Sie einen Teichfiltersystem im Einsatz nutzen Sie das zur Sauerstofferhöhung. Bei sogenannten Durchlauffiltern lassen Sie das Wasser über eine kleine Kaskade (möglichst in die Breite gehen) in den Teich zurücklaufen. Verwenden Sie einen Druckfilter, nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit, das Wasser über einen Bachlauf zu leiten.

2. Gasaustausch mit Hilfe von Belüftungspumpen

Die Teichbelüfter verhindern nicht nur im Winter ein Zufrieren der gesamten Teichoberfläche. Im Sommer versorgen Sie Ihren Gartenteich mit Sauerstoff. Die durch die Belüfterpumpen komprimierte Luft wird mittels Luftschläuche an die sogenannten Belüftersteine geführt. Die Belüftersteine sorgen für eine Verteilung des Luftstromes. Dieser tritt dann an der Oberfläche der Belüftersteine aus und bildet unter Wasser kleine Lufbläschen, welche auf den Weg an die Wasseroberfläche einen Teil des Sauerstoffes an das Wasser abgeben.
Belüfterpumpen gibt es von einer Vielzahl von Herstellern. Wesentlich bei der Auswahl ist neben Outdoorfähimgkeit auf jeden Fall der durch die Belüfterpumpe erzeugbare Förderdruck. Dieser steht im direkten Zusammenhang mit der Einsatzttiefe des Belüftungssteinen. Im gegensatz zum Winter sollte dieser im Sommer an der tiefsten Stelle des Teiches eingesetz werden, um eine "langen" Weg der "Luftbläschen" zu ermöglichen, eine zusätzliche interne Wasserbewegung zu generieren und um die Schwebstoffe des Teichwasser in Bewegung zu halten. Haben Sie bereits Belüfterpumpen im Einsatz, ersetzen Sie jährlich sie Belüftersteine, da diese sich langsam zusetzen und damit den mögliche "Bläschenanzahl" verringern.
ACHTUNG ! Die Belüfterpumpen auch Nachts laufen lassen!

3. Sauerstoffzufuhr durch Unterwasserpflanzen

Sowohl die Fische im Teich als auch die Wasserqualität profitieren sehr von der Anwesenheit Sauerstoff anreichernder Pflanzen. Diese Pflanzen verwenden die Ausscheidungen der Fische und sich zersetzendes organisches Material als Dünger und versorgen das Wasser mit Sauerstoff. Vor allem aber helfen sie dabei, das natürliche Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, indem sie mit Algen um die Nährstoffe konkurrieren und so das Algenwachstum eindämmen.
Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn dieser Pflanzentyp früh im Frühling eingesetzt wird, wenn andere Pflanzen noch nicht angefangen haben zu wachsen und Nährstoffe aufzunehmen. Wenn es um Sauerstoff anreichernde Pflanzen geht, gibt es hunderte von Möglichkeiten. Zu den häufig vorkommenden Sauerstoff anreichernden Pflanzen zählt das Hornkraut

4. Sauerstoffstabilisierung durch Teichpflegemittel (Oxydatoren)

Bei akuten Sauerstoffmangel, wie zum Beispiel bei starker Algenblüte können die sogenannten "Oxydatoren" ein umkippen des Gartenteiches verhindern. Die Oxydatoren wirken besonders schnell und werden in der Regel am Teichboden eingesetzt. Oxydatoren sind aber nur als Notfallhilfe und zur Unterstützung einzusetzen. Sie ersetzen nicht die biologische Sauerstoffsättigung durch ausreichend Teichpflanzen und den Gasaustausch mittels Wasserumwälzung und Belüftungstechnik.

Teichpflege Sommer - Pflege der Teichpflanzen

Pflanzenreste und anderes Biomaterial verrotten jetzt schneller und verbrauchen Sauerstoff und erhöhen den Nährstoffgehalt im Teich - denkbar schlechte Voraussetzungen für einen gesunden Gartenteich.
Entfernen Sie also die abgestorbenen Pflanzenreste.
Hartnäckige Verschmutzungen und Schlamm beseitigen Sie mit Hilfe eines Schlammsaugers. Hierfür wird aber niemals der gesamte Teichboden entschlammt, sondern immer nur ein Teil. Im Schlamm befinden sich wichtige Mikroorganismen und wirbellose Wasserbewohner wie etwa Schnecken, Wasserasseln sowie Insekten. Sie sind für das Biotop sehr wichtig, da hier wichtige biologische und biochemische Prozesse des Stickstoffkreislaufs geschehen. Aus diesem Grund sollte man höchstens ein Viertel der Schlammablagerungen entnehmen. Zudem kann sich der Teich so wieder schnell erholen und von selbst das ökologische Gleichgewicht herstellen.

Teichpflege Sommer - Die Teichtechnik

Filteranlagen und Pumpen sollten jetzt Tag und Nacht in Betrieb sein.
Die biologischen Filter reinigen Sie bei Bedarf ausschliesslich mit sauberem Leitungs- oder Regenwasser. Verwenden Sie niemals Reinigungsmittel. Wechsel Sie alte und verschlissene Filterschwämme und Filtergranulate aus.
Impfen Sie die Teichfilter nach erfolgter Reinigung mit Filterstarter Bakterien.
Bei den UVC-Filtern sollten jährlich die UVC-Lampen ausgetauscht werden. Vergessen Sie nicht die Quartz-Röhre zu reinigen.
Die Teichbelüfter sollten spätstens jetzt installiert, bzw. wenn breits vorhanden, überholt werden. Kontrollieren Sie die Durchgängigkeit der Luftschläuche. Setzen Sie die Ausströmer nun an die tiefste Stelle des Teiches, um eine optimale Wasserzirkulation zu erreichen. So werden Ablagerungen in der Schwebe gehalten und erleichtern das Absaugen dieser durch die Filterpumpen.

Teichpflege Sommer - Fütterung Fische

Ihre Fische benötigen ab einer konstanten Wassertemperatur von über 10°C eine vitaminreiche Frühjahrs Aufbaukur. Bei Wassertemperaturen von 5°C bis 12°C verwenden Sie spezielles, leicht verdauliches und vitaminreiches Winterfutter.
Ab 10°C Wassertemperatur vertragen Ihre Lieblinge auch wieder leich verdauliches Sommer Fischfutter. Beginnen Sie langsam (alle 2-3 Tage) mit der Futterzugabe, ab 12°C dann täglich. Ab 15°C Wassertemperatur vertragen Fische auch wieder fettreicheres Futter. Mehrmals täglich füttern Sie dann ab 20°C.
Ob nun Stick`s, Pellet`s oder Naturfutter, füttern Sie nur soviel, wie in ca. 5 Minuten gefressen wird. Entfernen Sie danach das restliche Futter wieder.

Wichtigste Aufgabe im Sommer bleibt jedoch allen voran, die Gartenoase zu genießen und sich an deren eigener kleiner Welt zu erfreuen, denn jetzt ist sie am aktivsten.

Angebot des Monats - Topseller für die Teichpflege im Sommer

Loading